PhD-Workshop

Promovierendenworkshop für interdisziplinäre Japanforschung am 28. August 2018 an der Freien Universität Berlin

Zur nachhaltigen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wird im Rahmen des 17. Deutschsprachigen Japanologentages in Berlin (29.–31. August) erstmals ein interdisziplinärer Workshop für Promovierende angeboten. Der Workshop findet am 28. August 2018 an der Freien Universität Berlin statt und wird gemeinsam von der Gesellschaft für Japanforschung, der Graduate School of East Asian Studies und dem Institut für Japanologie der Freien Universität Berlin, unter Förderung der Ernst-Reuter-Gesellschaft, ausgerichtet. Er richtet sich an alle Promovierenden, die an einem Promotionsprojekt mit Japanbezug arbeiten. Insbesondere fordern wir auch Promovierende in der Anfangsphase zu einer Bewerbung für den Workshop auf.

Ziel des Workshops ist es, den Austausch und die Vernetzung zwischen den Promovierenden sowie mit erfahrenen Wissenschaftler*innen aus dem Bereich der deutschsprachigen Japanforschung zu fördern. Die individuellen Promotionsprojekte sollen durch intensive Diskussionen in Gruppen sowie Einzelgespräche mit Mentor*innen konkretisiert und weiterentwickelt werden. Im Plenum werden darüber hinaus auch allgemeinere Fragen zu Herausforderungen von Promotionen im Bereich der Japanforschung besprochen.

Während des eintägigen Workshops können die ausgewählten Promovierenden ihre Projekte vorstellen und gemeinsam mit anderen Promovierenden und erfahrenen Wissenschaftler*innen diskutieren. Wir erwarten von den Teilnehmer*innen, dass sie die erforderlichen Texte (siehe unten) fristgerecht einsenden und die Texte der anderen Teilnehmer*innen vor dem Workshop lesen. Alle Teilnehmer*innen werden im Laufe des Workshops das Projekt eines anderen Teilnehmenden vorstellen. Neben den Präsentationen und Gruppendiskussionen sind Einzelgespräche mit Mentor*innen, die ihren Forschungsschwerpunkt in der entsprechenden Teildisziplin des Projektes haben, geplant. In einem Abschlusspanel werden Feldforschung, Research Design und Methoden thematisiert.

Senden Sie mögliche Fragen bitte an phdworkshop(#)japanologentag.org.

Programm

Datum: 28. August 2018
Ort: Freie Universität Berlin, Institut für Japanologie, Hittorfstraße 18, 14195 Berlin

9:00 – 9:30 Registrierung
9:30 – 9:45 Begrüßung und Einführung
Panel I Projektpräsentationen
Chair: Kai Schulze
09:45 – 10:15 Vincent Lesch (Universität Hamburg)
„Non-Profit-Erziehung: Berufsorientierung an städtischen Oberschulen in Tokyo“
Kommentar: Florian Pukarthofer
10:15 – 10:45 Aya Adachi (Universität Duisburg-Essen)
“China and Japan’s patterns in Regionalization & Regionalisms: The Role of Domestic Politics“
Kommentar: Vincent Lesch
10:45 – 11:15 Florian Pukarthofer (Universität Wien)
„Individuelle Wahrnehmung und soziale Konstruktion von urbanen Räumen: Eine multisensorische Feldstudie zweier Viertel im Westen Tokyos zum Nexus zwischen perzeptiven und medialen Einflüssen auf Raumkonstruktionsprozesse“
Kommentar: Aya Adachi
11:15 – 11:30 Kaffeepause
Panel II Projektpräsentationen
Chair: Elena Giannoulis
11:30 – 12:00 Lorenzo Marinucci (Università degli studi di Roma Tor Vergata)
“Forms of the Wind: Air and Atmosphere in modern Japanese Aesthetics”
Kommentar: Brigitte Pickl-Kolaczia
12:00 – 12:30 Stefanie Kinder (Ludwig-Maximilians-Universität München)
„Yanagi Muneyoshi als Kulturvermittler: Die Berichte seiner Koreareisen aus den Jahren 1920 und 1938“
Kommentar: Lorenzo Marinucci
12:30 – 14:00 Mittagspause
Panel III Projektpräsentationen
Chair: Niels Bader
14:00 – 14:30 Brigitte Pickl-Kolaczia (Universität Wien)
„Religiösen Reformen in Mito unter Tokugawa Mitsukuni“
Kommentar: Daniel Wollnik
14:30 – 15:00 Daniel Wollnik (Ruhr Universität Bochum) 
„Das Teishinshō in seiner Epoche – Anatomie und Ideologie eines Ministeriums im Wandel (1885-1949)“
Kommentar: Stefanie Kinder
15:00 – 15:15 Kaffeepause
15:15 – 16:15 Individuelles Mentoring
  Mentor*innen: David Chiavacci (Universität Zürich), Nadine Heé (Freie Universität Berlin), Cornelia Reiher (Freie Universität Berlin), Fabian Schäfer (FAU Erlangen-Nürnberg), Monika Schrimpf (Universität Tübingen), Kai Schulze (Freie Universität Berlin), Maik Hendrik Sprotte ( Freie Universität Berlin)
16:15 – 16:30 Kaffeepause
Panel IV Feldforschung und Methoden in den Japanstudien
Chair: Cornelia Reiher
16:30 – 18:00 David Chiavacci: Feldzugang in Japan
Maik Hendrik Sprotte: Archivarbeit in Japan
18.00 –  Informelles Abendessen

 

Mit freundlicher Unterstützung der Ernst-Reuter-Gesellschaft